Hamburg – Phoenix-Viertel / Wilstorf-Nord

Integriertes Entwicklungskonzept · Vorbereitende Untersuchungen · Beteiligungsprozess

Projektbeschreibung

Das Phoenix-Viertel und Wilstorf-Nord im Hamburger Bezirk Harburg stehen vor vielfältigen sozialen, funktionalen und städtebaulichen Herausforderungen. Für das Gebiet erarbeiten wir ein integriertes Entwicklungskonzept (IEK), das zugleich die fachlichen Anforderungen vorbereitender Untersuchungen gemäß § 141 BauGB erfüllt.

Ziel ist es, die bestehenden Problemlagen und Potenziale differenziert zu betrachten und zu prüfen, ob und in welcher Form städtebauliche Sanierungsmaßnahmen zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Quartiers erforderlich sind. Vorliegende Analysen werden zusammengeführt, städtebauliche Missstände bewertet und daraus eine integrierte Entwicklungsstrategie mit konkreten Maßnahmen abgeleitet.

Eine besondere Qualität des Phoenix-Viertels liegt in seinem weitgehend geschlossenen gründerzeitlichen Stadtgrundriss mit hoher Dichte, klar gefassten Straßenräumen und kurzen Wegen zur Harburger Innenstadt und zum Fernbahnhof. Gleichzeitig zeigen sich Destabilisierungsprozesse – unter anderem durch problematische Nutzungsstrukturen, teilweise schwierige Eigentümerstrukturen, Defizite im öffentlichen Raum und sich überlagernde soziale Herausforderungen.

Im Mittelpunkt steht daher weniger eine grundlegende räumliche Neuordnung als die Stabilisierung und Weiterentwicklung vorhandener Strukturen. Dabei spielen die Aktivierung der Eigentümer:innen, die Verbesserung von Wohn- und Freiraumqualitäten, die Stärkung der sozialen Infrastruktur und die Qualifizierung wichtiger Stadträume eine zentrale Rolle.

So entsteht eine umsetzungsorientierte Grundlage, um vorhandene Qualitäten zu stärken, Entwicklungsimpulse gezielt zu setzen und das Quartier langfristig zu stabilisieren.