Neue Gesellschafter:innen bei goodeplaan

Bei unserer goodeplaan-Feier gab es gleich mehrere Gründe anzustoßen.

Neben unserem neuen Namen haben wir auch die neue Gesellschaftszusammensetzung gefeiert: Seit Anfang des Jahres sind neben Peter Kranzhoff auch Falco Richter und Charlotte Koch Gesellschafter:innen von goodeplaan.

Für uns ist das ein wichtiger Schritt in Richtung Generationenwechsel. Gleichzeitig bleibt Peter Kranzhoff natürlich an Bord – und wir gehen diesen Weg ganz bewusst gemeinsam und Schritt für Schritt.

Im operativen Geschäft übernehmen Falco und Charlotte bereits als Prokurist:innen mehr Verantwortung. Auch Kathrin Kleinfeld trägt diese Verantwortung bereits seit einigen Jahren als Prokuristin. So verteilt sich die Verantwortung im Büro zunehmend auf mehrere Schultern.

Mit ihren Schwerpunkten in der Bauleitplanung (Falco Richter) und der informellen Planung (Charlotte Koch) stehen die beiden zugleich für zwei Arbeitsfelder, die goodeplaan seit vielen Jahren wesentlich prägen.

Für uns fühlt sich das nach einem ziemlich guten nächsten Schritt an: Erfahrung behalten, Verantwortung weiter verteilen und goodeplaan gemeinsam weiterentwickeln.

Raus aus dem Büro, rein in die Stadt

Für die Erstellung der 4. Fortschreibung des Rahmenplans für die Innenstadt waren wir als Stadtplaner:innen in Neubrandenburg unterwegs.

Besonders spannend: Die Innenstadt mit ihren unterschiedlichen Architekturepochen und städtebaulichen Strukturen direkt vor Ort zu erleben und zu analysieren. Was in Plänen und Konzepten abstrakt wirkt, wird bei einem Rundgang durch die Stadt greifbar – von historischen Strukturen bis hin zu jüngeren Entwicklungen.

Und auch das Umfeld hat gepasst: bestes Wetter, Spätsommerflair und viel Zeit, die Stadt intensiv auf uns wirken zu lassen. 

Solche Vor-Ort-Termine sind für unsere Arbeit besonders wertvoll. Denn gute Stadtplanung entsteht nicht nur am Schreibtisch – sie braucht den direkten Blick auf den Ort, seine Räume und seine Besonderheiten.

Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse in den Rahmenplan für die Innenstadt Neubrandenburgs einfließen zu lassen.

Wir haben goodeplaan gefeiert.

Aus cappel + kranzhoff ist goodeplaan geworden.

Das haben wir gemeinsam gefeiert – mit unserem Team, langjährigen Wegbegleiter:innen, Auftraggeber:innen, Freund:innen und vielen Menschen, mit denen uns nicht nur Projekte, sondern oft auch viele gemeinsame Jahre verbinden.

Es wurde zurückgeblickt, angestoßen, geschnackt, nach vorn geschaut und sogar später noch getanzt und gesungen. Für die passende musikalische Begleitung war gesorgt – live, persönlich und genau richtig für uns und diesen Abend.

Mit dem neuen Namen beginnt für uns kein neues Büro. Vielmehr bekommt das, was uns schon lange ausmacht, jetzt einen Namen, der besser zu uns passt: gemeinsam planen, offen denken, Verantwortung übernehmen und dabei unkompliziert im Austausch bleiben.

Vielen Dank an alle, die diesen Abend mit uns geteilt haben.

Wir freuen uns auf alles, was unter goodeplaan noch kommt.

goodeplaan kommt!

Am 28.08.2026 ist es soweit – aus cappel + kranzhoff wird goodeplaan.

Seit vielen Jahren entwickeln wir für Städte und Gemeinden im Norden Orte, in denen Menschen gerne leben und arbeiten. Einige Kommunen begleiten wir seit Jahrzehnten. Warum jetzt ein neuer Name? Weil wir uns weiterentwickelt haben. Zeit also für einen Schritt nach vorn: goodeplaan ist im Norden verankert und steht für Stadtplanung mit Weitblick, Einfallsreichtum und Engagement unseres erfahrenen Teams. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft Pläne für lebenswerte Orte und Quartiere zu schmieden.

Exkursion ins Ruhrgebiet: Zwischen Industriegeschichte und Zukunftsperspektiven

Vom 11. bis 14. September 2025 begab sich das Team auf Exkursion ins Ruhrgebiet. Ziel waren Essen und Gelsenkirchen – zwei Städte im Strukturwandel, deren Transformationsprozesse wir aus planerischer Perspektive intensiv erkundet haben.

Die Exkursion bot nicht nur spannende Einblicke in aktuelle Projekte, sondern auch eindrucksvolle Beispiele für gelungene Stadtentwicklung im Bestand. Besonders die Gartenstadtsiedlung Margarethenhöhe zeigte sich als lebendiges Vorbild für eine soziale und funktionale Mischung jenseits der dominierenden Einfamilienhaus-Strukturen. Ihre nachhaltige Wohnqualität, kleinteilige Durchmischung und städtebauliche Dichte liefern wertvolle Impulse für eine gemeinwohlorientierte Weiterentwicklung unserer Stadträume.

In Gelsenkirchen beeindruckte das Sanierungsgebiet Bochumer Straße, wo die stadteigene Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen mbH (SEG) gezielt Immobilien ankauft, saniert und wieder dem regulären Wohnungsmarkt zuführt – ein Modell, das auch für andere Städte mit hohem Erneuerungsbedarf im Gebäudebestand, insbesondere im Norden, wegweisend sein kann.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des UNESCO-Welterbes Zeche Zollverein – Symbol des Strukturwandels im Revier. Per Fahrrad erkundete das Team außerdem den Essener Norden mit seinen postindustriellen Landschaften entlang des Emscher Landschaftsparks.

Neu Wulmstorf stellt ISEK auf

Die Gemeinde Neu Wulmstorf möchte sich für die Zukunft gut aufstellen. Als Kommune in unmittelbarer Nähe zu Hamburg sieht sie sich mit dynamischen Entwicklungen und vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Ein starkes Bevölkerungswachstum führt zu einem erhöhten Bedarf an Wohnraum, Arbeitsstätten und sozialen Infrastrukturen wie Pflegeeinrichtungen. Gleichzeitig ist der Raum hierfür begrenzt.

Außerdem zeigen sich hohe Verkehrsbelastungen im Zentrum, eine unzureichende Vernetzung der Quartiere sowie öffentliche Räume, die weder den Anforderungen des Rad- und Fußverkehrs noch den Herausforderungen des Klimawandels gerecht werden. Diese und weitere Themen sollen im ISEK aufgegriffen werden, um ein abgestimmtes Entwicklungskonzept für die Zukunft zu erstellen. Mit der Ausarbeitung des ISEK ist cappel und kranzhoff beauftragt. Mehr zum Auftrag finden Sie hier.

Flächennutzungsplan Lübeck

cappel + kranzhoff unterstützt die Hansestadt Lübeck bei der Neuaufstellung ihres Flächennutzungsplans.

Die Hansestadt Lübeck beabsichtigt die Neuaufstellung ihres Flächennutzungsplans (FNP). Der wirksame FNP aus dem Jahr 1989 ist inzwischen über 150-mal geändert oder berichtigt worden. Gegenüber 1989 haben sich die Rahmenbedingungen stark geändert, so dass die dem FNP zugrunde liegenden Annahmen und Zielsetzungen nicht mehr aktuell erscheinen und durch die veränderten gesetzlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eine Neuaufstellung des FNP erforderlich wird.

Die Hansestadt Lübeck hat selbst den Vorentwurf vorbereitet. Zu diesem Zeitpunkt steigen cappel + kranzhoff in das Verfahren ein. Gemeinsam mit der Hansestadt Lübeck setzen wir den begonnenen Prozess der FNP-Neuaufstellung fort und stehen dabei sowohl fachlich als auch kapazitiv zur Seite.

Wir steigen zur Fertigstellung des Vorentwurfs ein, bearbeiten die weiteren benötigten Schritte zur Ausfertigung des Entwurfs sowie der Endfassung des FNPs in enger Zusammenarbeit mit der Hansestadt Lübeck und sind insgesamt unterstützend tätig.